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TAMAM, Alles ist gut in Sudan

Folgen Sie uns auf eine Bilderreise in ein  Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières, MSF) Krankenhaus in Agok, Süd Kordofan, Sudan

Nach 40 Jahren Bürgerkrieg teilt sich der Sudan, die neue Nation Südsudan wird im Juli 2011 unabhängig. Zwischen Sudan und Südsudan liegt die Region Süd Kordofan. Beide Länder beanspruchen dieses Gebiet für sich. Ärzte ohne Grenzen hat 2009 in der Siedlung Agok, 50 Kilometer von der Front entfernt ein Not-Hospital eingerichtet, dass medizinische Versorgung für Vertriebene bot. Inzwischen sind viele Flüchtlinge sesshaft geworden und damit auch dass Krankenhaus - es gibt mittlerweile auch eine Geburtenstation, ein Programm für unterernährte Kinder sowie einen voll ausgestatteten Operationssaal. Den einzigen im Umkreis von 200 Kilometer. 

 

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Impfkampagne


Flüchtlinge sind besonders bei Krankheiten und Epidemien gefährdet. Daher führt Ärzte ohne Grenzen regelmäßig Impfkampagnen durch.  An diesem Tag im März 2011 hat das Team 250 Flüchtlingskinder im Dorf Mading Acueng geimpft. 

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Das Krankenhaus


Was 2009 mit ein paar Zelten in Agok begann, ist heute ein komplettes Krankenhaus. Es gibt eine Station, ein Ernährungszentrum für unterernährte Kinder, einen Operationssaal, ein Labor und eine Tuberkulosestation. Das Hospital ist so ausgelastet, dass die 70 Betten oft nicht reichen. 

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Operationssaal

In Zeiten der Gewalt dient der Operationssaal den Verwundeten, in Zeiten des Friedens werden hier hauptsächlich Kaiserschnitte durchgeführt. 

 

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Die PatientInnen in Agok

In Agok leben die meisten Menschen in einfachen Strohhütten. Sie haben weder Elektrizität noch fliessendes Wasser. Seit den Kampfhandlungen gibt es am Markt kaum Lebensmittel. Ohne Transportmittel ist es für die PatientInnen ein Glücksspiel, ob sie das Krankenhaus rechtzeitig erreichen. 

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